Biografie

Die gebürtige Münchnerin Virginia Felicitas Ferentschik erhielt im Alter von 15 Jahren, nach einem wiederholten Ersten Preis im Rahmen des Bundeswettbewerbes „Jugend musiziert“, eine Einladung zum Jungstudium an die Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Marylin Schmiege.

Dort begann die junge Sopranistin ihr Repertoire, besonders im Bereich Oratorium, auszubauen und sang in den namhaftesten Kirchen Münchens und Umgebung.

Neben ihrem Bachelor, für den Virginia an die HfMT Hamburg wechselte, war die Sopranistin bereits als „Belinda“ aus Purcells Oper „Dido and Aeneas“ zu hören – auf dem Musikfestival „Tage Alter Musik“ Berlin – und im Folgejahr am Theater der Altmark, als „2. Dame“ aus Mozarts „Die Zauberflöte“.

Während ihres Masters an der HfK Bremen sang Virginia am Theater am Leibnizplatz Bremen die Rolle der „Micaëla“ aus „Carmen“ und war im darauffolgenden Jahr als „Contessa“ in „Le Nozze di Figaro“ zu hören.

Besondere gesangliche Einflüsse erhielt die „Jeunesse Musicales“-Stipendiatin, neben ihren Professoren Krisztina Laki und Thomas Mohr, von Edda Moser, Brigitte Fassbaender und Hedwig Fassbender.

Im Anschluss an ihr Studium engagierte das Theater Kiel Virginia in der Spielzeit 2018/2019 für die Rolle der „Lola“ in einer Neuproduktion nach Marco Tutinos Oper „Falscher Verrat“.

Seit März 2020 ist Virginia Teil des Opernelitestudios am Theater Lübeck unter gesanglicher Betreuung von Professorin Manuela Uhl.
In der Spielzeit 2020/2021 ist Virginia Ferentschik vor allem als „La femme“ in Poulencs Monoopera „La voix humaine“ am Theater Lübeck zu hören.